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Leben im Jetzt: Die Aufhebung der psychologischen Zeit

Posted by Verena Ofarim on
Leben im Jetzt: Die Aufhebung der psychologischen Zeit
"Frei von Zeit zu sein bedeutet, frei zu sein von dem psychologischen Bedürfnis nach Vergangenheit und Zukunft - nach Vergangenheit, weil sie dir eine Identität gibt, nach Zukunft, weil sie Erfüllung verspricht. " Eckhart Tolle
 
Obwohl sich unser physischer Körper ausschließlich in der Gegenwart aufhält, wandert unser Verstand ständig durch die Zeitgeschichte. Wir schwelgen in der Vergangenheit und denken an eine schmerzhafte Trennung oder Erfahrung zurück, dann sorgen wir uns plötzlich um unseren Job, um das nächste Jahr, um die nahe oder ferne Zukunft.
 
Es ist paradox: Der Mensch kann sein Leben ausschließlich im jetzigen Moment erfahren - in einer gefühlten Zeitspanne von zwei bis drei Sekunden - aber seine Gedanken sind meist in ganz anderen Zeitsphären. Er füllt die winzige, wertvolle Zeitspanne des JETZT mit zehrenden Gedanken an ein illusorisches Gestern oder Morgen.
 
"Wir sind nicht unsere Gedanken. Wir sind weitaus mehr, als der ewige Strom von inneren Dialogen und zahllosen Wünschen, die uns an die Vergangenheit binden oder uns von der Zukunft träumen lassen. Unsere eigentliche Identität ist ein unendlich tiefer Friede, gepaart mit natürlicher Intelligenz. Zu finden im JETZT, im gegenwärtigem Moment." Eckhart Tolle
 
Die Unterscheidung zwischen gefühlter und messbarer Zeit
 
Der Bestsellerautor Eckhart Tolle hat einen interessanten Ansatz, um diesen menschlichen Irrsinn zu erklären: Er unterteilt unser Zeitverständnis in die „psychologische Zeit“ und in die „Uhr-Zeit“.
 
Psychologische Zeit bezeichnet gedankliche Zeitreisen und damit einhergehende Sorgen wie Reue, Wut, Verlust oder Trauer. Der Mensch zerbricht sich den Kopf über Vergangenes oder fürchtet sich vor Ereignissen, die niemals eintreffen werden.
 
Psychologische Zeit ist eine Illusion, die nur im eigenen Kopf existiert. Sie mündet in völliger mentaler Erschöpfung.
 
Die Zeiteinteilung, die der Mensch zur Organisation seines Lebens benötigt, nennt Eckhart Tolle die „Uhr-Zeit“. Das ist simpel: Wir wollen morgens gleichzeitig mit unseren Kollegen ins Büro kommen und abends zu einer festgelegten Zeit im Restaurant erscheinen – sonst wären unsere Mitmenschen nicht im gleichen Moment vor Ort. Der Autor beschreibt dies als simple Organisationsstruktur, die unser Leben erleichtert und die Abläufe taktet. 
 
Durch das Begreifen der Uhr-Zeit fällt eine enorme Last von der Seele. Wenn wir nicht mehr in der psychologischen Zeit verharren und ständig in gedanklichen Sackgassen landen wollen, müssen wir uns diesen Unterschied bewusst machen.
 
Nichts aus unserer Zukunft oder Vergangenheit kann uns jemals wirklich verletzen, weil es faktisch gar nicht existiert. Wir können in einer spielerischen Gelassenheit leben. Mit Hilfe der Meditation - der Hingabe und Akzeptanz, können wir unseren Geist an ein JETZT gewöhnen und unser Bewusstsein für den Moment schulen.
 
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