Dein Onlineshop für Meditation, Achtsamkeit und moderne Spiritualität
Shopping Cart

Feeling is healing

Posted by Verena Ofarim on
Feeling is healing

Emotionen haben eine enorme Kraft und Energie. Positive Gefühle lassen dein Herz und Deine Seele aufblühen, während negative Gefühle dich in ein tiefes Loch reißen können voll von Trauer und Ängsten. Und jeder, der schon mal unglücklich verliebt war, tiefe Trauer erleben musste oder rasend vor Wut war, hat sich vermutlich gedacht: Könnte ich diese verdammten Gefühle doch bloß irgendwie kontrollieren und los werden!“

Was wir dann häufig machen: Wir versuchen die Gefühle zu unterdrücken oder gar zu betäuben. Doch Kummer lässt sich nur bis zu einem gewissen Grad wegschieben. Er hat die Eigenschaft zu wachsen, wenn wir ihn nicht wahrhaben wollen und uns bei unpassendster Gelegenheit zu überschwemmen. Kummer braucht daher Raum! Seelische Heilung beginnt mit der Erlaubnis zu trauern. Trauer kommt um dich zu heilen. Sie ist für dich da, nicht gegen dich.

Das Problem ist also, dass das wegschieben eben nicht funktioniert. Im Gegenteil: Das Unterdrücken von Emotionen kann sogar sehr gefährlich sein und Krankheiten bzw. andere unerwünschte Symptome hervorrufen. Gerade wenn dann noch falsche Ernährung, Alkohol, Drogen, Medikamente oder falsche Freunde ins Spiel kommen. Dass alles bringt uns nur Weg von uns, weg von unseren Gefühlen, unserer Seele, unseren persönlichen Wachstum, unseren Licht und unserer Heilung. Detox your Life! Und nehme deine Gefühle an, lade sie für deine Entfaltung ein. So wirst Du am Ende wie Phönix aus der Asche empor steigen.

In diesem Blog-Beitrag will ich dir aufzeigen, wie du deine Gefühle unter "Kontrolle" kriegen kannst, so dass du ihnen nicht mehr hilflos ausgeliefert bist. Wobei hier das Wahrnehmen, Bewusst werden und Zulassen im Fokus steht und eben nicht die Kontrolle im klassischen Sinn. Eine Kontrolle ist Verstands orientiert und ein unnatürlicher Zustand für unseren Körper, Geist und Seele. Auf einer dieser Ebenen werden wir daher den Widerstand früher oder später spüren. Wir sind daher aufgerufen uns mit unseren Emotionen und Gefühlen in der Tiefe bewusst auseinander zu setzen. Dieser Prozess kann sehr heilsam, kraftvoll, transformierend und wunderschön sein. All Feelings are welcome!

"Wenn du deine Aufmerksamkeit so viel wie möglich im Körper hältst, dann bist du im Jetzt verankert. Du verlierst dich weder in der äußeren Welt noch in deinem Verstand. Gedanken und Gefühle, Ängste und Wünsche können dann zwar noch da sein, aber sie überwältigen dich nicht". Eckhart Tolle

Wie entstehen deine Gefühle?

Wenn du deine Emotionen "kontrollieren" willst, musst du wissen, wie sie überhaupt entstehen. Die meisten Leute glauben nämlich, dass Gefühle durch äußere Ereignisse erzeugt werden. Denkst du beispielsweise auch…

dass du traurig bist, wenn du verlassen wirst? dass du wütend bist, wenn dir jemand Unrecht tut? dass du verliebt bist, wenn dir dein Traumpartner über den Weg läuft? dass du glücklich bist, wenn du im Lotto gewinnst?

So denken die meisten Menschen. Wir denken, dass Gefühle durch Dinge ausgelöst werden, die im Außen passieren. Das ist aber nicht so!

Denn, die Wahrheit ist: Deine Gefühle entstehen IN DIR DRIN! Es sind deine GEDANKEN, die deine Gefühle erzeugen. Wie du über eine Sache DENKST, entscheidet wesentlich darüber, was du fühlst:

Wenn du positive Gedanken hast, hast du positive Gefühle.

Wenn du negative Gedanken hast, hast du negative Gefühle.

Hier ein Beispiel aus der Praxis: Stell dir vor, du siehst deinen Freund auf einer Party mit einer fremden Frau quatschen. Jetzt hast du 2 Möglichkeiten, wie du darüber denken kannst:

Möglichkeit 1: Du denkst, dass er mit ihr flirtet, du wirst eifersüchtig und kochst vor Wut. Möglichkeit 2: Du denkst, dass er eine gute Bekannte getroffen hat und bleibst emotional völlig gelassen.

Du siehst: Wie du über die Situation denkst, entscheidet darüber, wie du dich fühlst. Den meisten Menschen ist dieser Vorgang jedoch gar nicht bewusst. Sie unterdrücken ihre schlechten Gefühle einfach nur.

In der Kindheit zeigen uns die Erwachsenen sehr deutlich, welche Gefühle erwünscht sind und welche nicht: Weinende Kinder werden schnell getröstet, wütende Kinder werden ausgeschimpft oder bestraft und selbst ausgelassen fröhliche Kinder werden manchmal ermahnt, „nicht so überdreht“ zu sein.

Gehe daher jetzt als Erwachsener besonders achtsam mit deinen Inneren Kind um. Das sogenannte Innere Kind wird in verschiedenen Lehren der Menschheitsgeschichte thematisiert. Darunter auch im Buddhismus: Thích Nhất Hạnh sagt, dass das innere Kind in allen von uns wohnt und wir uns darum kümmern dürfen und müssen, wenn wir uns ein guten Leben erschaffen wollen.

Die falsche Botschaft lautet jedesmal: Starke Gefühle sind nicht erwünscht!

Das Kind lernt, seine Emotionen zu unterdrücken anstatt sie auszuleben.

Dieses Verhalten behalten wir dann auch als Erwachsene bei. Anstatt unsere Gefühle zuzulassen und auszuleben, wollen wir sie so schnell wie möglich abschalten. Starke Gefühle verunsichern uns oder machen uns sogar Angst.

Kein Wunder – schließlich haben wir den Umgang mit diesen starken Emotionen nie richtig gelernt. Allerdings sind unterdrückte Gefühle wie eine Zeitbombe. Viele Therapeuten und Psychologen gehen mit Emotionen und Gefühlen eines Patienten meines Erachtens sehr unachtsam und unbewusst um. Das liegt oftmals daran, dass diese Gefühle auf Intellektueller Basis erklären wollen, und dann am Ende gelabelt werden. Der Verstand und unser Intellekt kann unsere Innere Gefühlswelt nicht erfassen und erklären!

Gefühle wollen nämlich nur eines: GEFÜHLT WERDEN!

Lässt man das nicht zu, explodieren sie irgendwann und dann sind sie wirklich unkontrollierbar. Aggressionen, Nervenzusammenbrüche und Depressionen sind klassische Beispiele dafür. Oder sie äußern sich in Form von körperlichen Krankheiten, weil man negative Gefühle wie Trauer, Wut oder Schmerz jahrelang in sich hinein gefressen hat. Alle Emotionen, auch alte Traumata speichern sich in unseren Körper als Bewusstsein oder Erinnerung ab. Der Film, "Heal"ist hier absolut empfehlenswert. Und diese Erinnerungen und Wunden müssen wir sanft lösen und heilen. Daher sollten wir aufhören, Gefühle ausschalten zu wollen! Wir dürfen keine Angst davor haben, sie zuzulassen, auch wenn es sich erstmal falsch und ungewohnt anfühlt.

"Nur ein Mensch voller Hingabe hat spirituelle Kraft. Durch Hingabe wirst du innerlich von der Situation frei. Dann kann es passieren, dass die Situation sich völlig ohne dein Zutun verändert." Eckhart Tolle

Hier ein paar Tipps zur Emotions- "Kontrolle"!:

1. Übernimm die Verantwortung für deine Gefühle Mach dir bewusst: DU ALLEIN entscheidest über deine Gefühle. Denk nochmal zurück an den ersten Abschnitt: Es ist nicht die Situation, es sind nicht die anderen Personen, es ist nichts im Außen, was deine Gefühle verursacht. Sie enstehen in dir drin und damit kannst DU sie auch ganz bewusst steuern und kontrollieren.

Nimm deine Gefühle bewusst wahr. Anstatt das Gefühl zu unterdrücken, fühlst du es ganz bewusst. Konzentriere dich dazu am besten auf deinen Körper (Hierzu eignet sich auch der Bodyscan): Wo genau spürst du das Gefühl? Ist es ein Druck im Magen, ein Ziehen in der Brust oder ein Schwirren im Kopf? Beobachte das Gefühl in deinem Körper – damit lenkst du deine Achtsamkeit automatisch weg vom Außen und dorthin, wo dein Gefühl entsteht: In dein INNERES.

Affirmation von Louise Hay: Mein Heilungsprozess beginnt damit, dass ich bereit bin zu vergeben. Ich lasse Liebesenergie meinen ganzen Körper durchströmen, so dass er gereinigt und geheilt wird. Ich verdiene es, geheilt zu werden.

2. Meditation - Atme die Gefühle aus Konzentriere dich nun auf deine Atmung. Am besten eignet sich eine tiefe Bauchatmung: Du atmest also ganz bewusst bis tief in deinen Bauch hinein, so dass er sich deutlich nach außen wölbt. Beim Ausatmen stellst du dir vor, wie du deine Gefühle loslässt und ausatmest. Wiederhole das tiefe Ein- und Ausatmen so lange, bis du spürst, dass sich deine Emotionen etwas beruhigt haben. Mach dir deine Gedanken bewusst. Nun kannst du in Ruhe überlegen, welche Gedanken du hattest, BEVOR diese starken Gefühle aufgetreten sind. Mit Sicherheit fällt dir als erstes die Situation ein, welche deinen Gefühlen voran gegangen ist. Aber du weißt jetzt, dass nicht die Situation oder das Ereignis der Auslöser waren, sondern deine Gedanken dazu. Mach dir diese Gedanken bewusst.

Affirmation von Louise Hay: Die Vergangenheit hat keine Macht mehr über mich. Jetzt in diesem Moment kann ich frei sein. Was ich heute denke, bestimmt meine Zukunft. Ich hole mir jetzt meine Macht zurück. Ich bin sicher, geborgen und frei.

3. Ändere aktiv deine Gedanken Entscheide schließlich, welche Gedanken du stattdessen denken möchtest. Wähle bewusst Gedanken, die weniger starke Gefühle in dir auslösen. Wenn du zum Beispiel auf jemanden wütend bist, weil er dich verletzt hat, dann kannst du nun stattdessen versuchen, seine Gründe nachzuvollziehen. Vielleicht wird aus deiner Wut dann Verständnis. JEDES Gefühl lässt sich in ein anderes Gefühl transformieren, wenn du anders über die Sache denkst. Ersetze ein negatives Gefühl mit einem positiven.

Affirmation von Louise Hay: Ich verscheuche jetzt alle negativen Gedanken. Kein Mensch, Ort oder Ding hat Macht über mich, denn ich bin in meinem Geist der einzige Denker. Ich erschaffe mir meine eigene Realität und alles, was darin ist.

Eine tolle Unterstützung dabei ist übrigens das regelmäßige Meditieren und der Bodyscan (eine Anleitung findest Du hier). Bei der Meditation lernst du, deine Aufmerksamkeit ganz auf dich, deinen Körper und deine Atmung zu lenken sowie deine Gedanken zu beobachten und zur Ruhe zu bringen. Hier findest du eine Anleitung dazu: Meditation lernen – Eine kleine Anleitung. Siehe hierzu auch meinen Blog-Beitrag: "Achtsamkeit im Alltag durch MBSR".

Ich liebe die Aktive Meditation von Osho, mit dieser Meditation habe ich alleine aber auch in Gruppen tolle Erfahrungen gemacht. Diese einstündige Meditation ist ein schneller, intensiver und sicherer Weg, alte festgefahrene Muster im BodyMind-System aufzubrechen, die dich gefangen halten. Du kannst die Freiheit erfahren, die Stille und den Frieden, die hinter diesen Gefängnismauern verborgen sind. Die Meditation wird am besten frühmorgens gemacht, wenn „die Natur erwacht, die Nacht vorüber ist, die Sonne aufgeht und alles bewusst und wach wird.“ Dies ist eine Meditation, in der du hellwach, bewusst und achtsam sein musst, was auch immer du gerade tust. Der erste Schritt ist Atmen, der zweite Katharsis, der dritte das Mantra ‚Huh‘. Osho

Filme:

Ein Film über die Kraft des Geistes: HEAL Film

Das Wunder wahrer Hingabe: Eckhart Tolle

Vom Schmerzkörper befreien: Eckhart Tolle

Emotionale Selbstheilung - Geführte Meditation mit Veith Lindau

Achtsamkeit auf den Körper: Bodyscan

Aktive Meditation von Osho

Buch Tipp:

Bodyscan verstehen und richtig üben

Die Heilkraft der Gefühle: Der Weg zu Lebensfreude und Gesundheit von Michael Weger

Das Kind in dir muss Heimat finden von Stefanie Stahl

Gesundheit für Körper und Seele von Louise Hay

Jetzt! Die Kraft der Gegenwart von Eckhart Tolle

Wie du dein inneres Kind heilst

Hochsensibiliät, Vulnerabiliät und Resilienz

Kurse:

Workshops: Kakaozeremonie & Soundhealing & Innere Kind Heilung

Yoga + Workshops im "The Studio"

Zeremonien + Soundhealing Workshops

Older Post Newer Post